Zurück zur Übersicht

Frühstück in Hannover

Das erste Extra des Tages

Die Sonne lacht in diesen Tagen gern strahlend vom Himmel. Wie wäre es da mit einem ausgiebigen Frühstück auswärts? nobilis Esslust hat die schönsten Ziele für Sie zusammengestellt.

Um es gleich vorweg zu sagen: Unter der Woche gibt es wenige Angebote, die uns wirklich locken können. Bleiben Sie beim Kaffee im Bett, dem Familienfrühstück daheim oder dem belegten Brötchen vom Bistro um die Ecke.

Frühstück am Wasser

Am Wochenende dagegen blüht die Frühstückskultur auf. Frühstück am Wasser: In Loretta’s Pavillon serviert Patron Merjam Claus samtags, sonntags und an Feiertagen ab 10 Uhr durchgehend ein Frühstück für alle Sinne. Ob Sie auf der Terrasse sitzen und zum Rathaus hinüberblicken, es direkt am Wasser ruhig angehen lassen oder im modernen Inneren des 50er-Pavillons Bistro-Geschäftigkeit erleben wollen – hier gibt es alles. Das gilt auch für die Karte. Vom Armen Ritter bis zum gebratenen Speck.

Absolut überzeugend ist die Qualität: Ausgezeichnetes Sauerteig-Brot statt Aufback-Wunder, Pastramie statt Abpack-Wurst, Salcisse statt Möchtegern-Nürnbergern. Der Service ist freundlich, wenn auch nicht gerade der schnellste. Der Kaffee selbst könnte aromatischer, der Milchschaum fluffiger sein. Auch frisch gepressten Saft gibt es nicht – Kleine Einschränkungen bei einem insgesamt ausgezeichneten Angebot. Ein „Besuch aus London“ serviert uns Spiegeleier, Bacon, Bohnen, Würstchen und gegrillte Aroma-Tomate für sagenhafte 4,90 Euro. „Loretta’s Frühstück“ für 8,90 lässt von Mailänder-Salami bis Nutella keine Wünsche offen. Und die Pancakes mit Ahorn-Sirup sind ein Traum. Herrlich!

Auf nach Linden.

Wo Otto-Wels-Strasse und Kötnerholzweg aufeinandertreffen, entsteht ein lauschiger, sonniger Platz. Hier lädt die Kaffeebar „Menagerie“ zu einem lässigen Start in den Tag ein. Man bestellt an der Theke, schaut durch die großen Fenster auf das urbane Multi-Kulti-Linden oder genießt draußen die Sonne. Die Karte bietet nur zwei Frühstücksvarianten – die haben es aber in sich. Denn hier werden vorwiegend Produkte aus biologischem Anbau verwendet.

Die Brötchen und Croissants stammen vom Demeter-Bäcker, die Marmaladen sind hausgemacht und der Joghurt mit fein geschnippeltem Obst, Sonnenblumenkernen und Honig erfüllt höchste Ansprüche. So macht Qualität Spaß. Das gilt auch für den Kaffee. Aus einer kleinen Münchner Privatrösterei bezieht Chefin Petra Djampour einen hocharomatischen Muntermacher erster Güte. Leider fehlt auch hier der frisch gepresste Saft. Und auch Eierspeisen sucht man vergebens. Dafür gibt es famose hausgemachte Kuchen und Quiches. Ein kleines, feines Frühstück, das man auch in der Woche genießen kann.

Alte Bekannte.

 Auch das 11A am Küchengarten in Linden bietet täglich von 9 bis 17 Uhr ein perfektes Frühstück. Wenn man ein bisschen sucht, fällt es also auch nicht allzu schwer, sich morgens in Hannover als König zu fühlen.

Zurück zur Übersicht