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Den Grill reinigen – 3 Profi-Tipps

Nach dem Grillen ist vor dem Grillen

Feuer lodert im Grill

Grillen hat viele Vorteile, aber auch einen gewaltigen Nachteil: Wenn die Reinigung von Rost und Kohlebecken anstehen, finden sich selten Freiwillige. Dabei ist das gar nicht so schwierig, wenn man ein paar Reinigungstipps beherzigt.

So schön Grillen auch ist, am Ende folgt doch immer eine lästige Putzaktion. Nicht selten steht der Grill deshalb nach einem Grillabend noch tagelang verschmutzt herum – in der Hoffnung, dass sich der Dreck in Luft auflöst. Natürlich passiert das nicht. Darum ist es sinnvoller, sich dem Unvermeidlichen zu beugen und den Grill dann zu säubern, wenn sich die Verkrustungen noch relativ leicht lösen lassen.

1. Sodapulver als Geheimtipp

Bürsten Sie einen Grillrost aus verchromtem Stahl also am besten in noch leicht warmem Zustand mit einer Messingbürste ab. Das entfernt grobe Verschmutzungen. Restliches Fett waschen Sie anschließend mit einer Spülmittellösung ab. Tipp: Bei besonders starken Verschmutzungen verstärkt Sodapulver die Reinigungswirkung. Geben Sie in einen Liter Spülmittellösung etwa zwei Esslöffel Sodapulver. Bei Rosten aus Edelstahl müssen Sie zu einer anderen Taktik greifen, denn die Reinigung mit einer Messingbürste würde Kratzspuren hinterlassen. Hier hilft es, den Rost erst einzuweichen und anschließend mit einer Edelstahlspirale zu putzen. Tipp: Zur gründlichen Reinigung eignet sich außerdem Edelstahlmilch.

2. Grill reinigen über Nacht – mit Zeitungspapier

Wer eine gusseiserne Grillplatte besitzt, kann sogar zu verseifter Stahlwolle greifen. Für die Reste gilt auch hier: Einweichen! Allerdings ist das oft leichter gesagt als getan. Denn die meisten Grillroste passen nicht in die Küchenspüle oder das Waschbecken. Wer keine geeignet große Waschwanne besitzt, kann einen alten Haushaltstrick anwenden. Wickeln Sie den abgekühlten und abgebürsteten Rost in Zeitungspapier, feuchten Sie das ganze mit einer Gießkanne an und lassen Sie den Rost über Nacht im Gras liegen. Durch die Feuchtigkeit quillt die Verschmutzung auf und das Papier saugt die Fettreste auf. Danach wie gewohnt den Rost mit der Spülmittellösung waschen. Moderne Gasgrille bieten die Möglichkeit, den Dreck wegzubrennen. Dazu wird nach dem Grillen der Hitzeknopf noch einmal voll aufgedreht – und die Hitze schmort sogar die klebrigsten Reste vom Rost herunter. Viel Putzerei ersparen Sie sich darüber hinaus, wenn Sie den Grillrost vor jedem Gebrauch einfetten. Mit einem Tuch und etwas Öl ist das relativ schnell erledigt.

3. Der Trick mit der Alufolie

Die Asche und noch glühende Holzkohlereste entfernen Sie am besten, indem Sie alles nach dem Grillen in einen Metalleimer schaufeln. Danach den Deckel darauf – und schon ersticken die letzten Funken in der Glut. Tipp: Oft lässt sich die Grillkohle sogar ein zweites Mal verwenden. Die abgekühlte Grillwanne reinigen Sie mit einem kleinen Handbesen oder etwas Küchenkrepp. Tipp: Um den Grill zu schonen, können Sie das Kohlebecken vor jedem Grillen mit etwas Alufolie auslegen. Diese ist hitzeresistent bzw. reflektiert sogar die Hitze. Allerdings sollten Sie zur besseren Luftzirkulation ein paar Löcher in die Folie stechen.

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