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Kopi Luwak Peru

Sieben Nasenbären sorgen für Spitzenkaffee

Nasenbär auf Kaffeeplantage in Peru

Kaffee-Gourmets kennen den berühmten Katzen-Kaffee Kopi Luwak. Jetzt kommt das Edel-Update: Nasenbären-Kaffee aus Peru. Trotz nur 400 Kilo Jahresproduktion können Sie ihn ab sofort exklusiv in Hannover probieren. Lohnt es sich? Hier die Fakten zur Verwöhnbohne!

Kaffee von glücklichen Nasenbären

Nur zwei Kleinfarmer, die sich Nasenbären als „Haustiere“ halten, stemmen zusammen die Jahresproduktionsmenge von etwa 400 Kilo Uchuñari – so heißt der peruanische Kopi Luwak. Raul Mamani hält fünf Tiere, die im Amazonas Regenwald rund um seine Farm leben. Sie alle haben sogar Namen. Werden sie gerufen, kommen sie nach kurzer Zeit und laufen der Familie zur Plantage hinterher. Dort fressen sie während der Ernte über den Tag hinweg die Kaffeekirschen direkt von den Kaffeebäumen. Am Ende des Tages werden die ausgeschiedenen Bohnen eingesammelt und aufbereitet. So kommt pro Tag etwa ein Kilo zusammen. Der zweite Produzent, Luciano Sacaca, hält seine zwei Tierchen näher am Haus. Ansonsten ist es das gleiche Prinzip: Sie laufen mit zur Plantage und am Ende des Tages werden die ausgeschiedenen Bohnen gesammelt.

Kopi Luwak Peru – noch exklusiver als Katzenkaffee aus Asien

Farmer Raul Mamani mit einem der Nasenbären

Farmer Raul Mamani mit einem der Nasenbären

Insgesamt sieben Tierchen können schlicht nicht mehr als 400 Kilo Nasenbären-Kaffee produzieren. So kommt am Ende ein wahrlich hochexklusives Produkt heraus. Der Unterschied zu dem als „Katzenkaffee“ bekannten asiatischen Kopi Luwak liegt zum einen in der Tierart: es handelt sich nicht um Schleichkatzen sondern Nasenbären. Des Weiteren ist es keine Zucht der Tiere und es wird kein Massenmarkt bedient. Die Tiere selektieren auf natürliche Weise die Kirschen direkt von den Bäumen und bekommen keinen Teller vorgesetzt im Käfig. All das spiegelt auch der Preis wider: Der liegt bei 290 Euro pro Kilo Kopi Luwak Peru.

Von Peru nach Hannover

Wer diesen besonderen Kaffee einmal probieren möchte, schaut einfach in einer der drei Locations der Hannoverschen Kaffeemanufaktur  in der City, in Linden oder in Heeßel vorbei. Ein Nasenbär ruhr sich auf Farmer Raul Mamanis Bein aus

Fotos: Christoph Pietz

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